Erasmus +

Die IGS Rockenhausen ist vom 25. bis 29. März 2019 Gastgeberin des neuen
Erasmus Plus-Projekts „Don‘t worry? Be happy!“

Wie schon zuvor bei den „Comenius“-Projekten und dem Erasmus-Projekt „Olympia“ nimmt die IGS Rockenhausen auch am neuen „Erasmus+“-Programm der Europäischen Union teil. Erasmus+ ist ein Projekt für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In diesem Programm werden die früheren EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.

Das Schüler-Austauschprojekt gibt Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Partnerschulen der IGS Rockenhausen, die Tundalsskolan in Robertsfors, Schweden, die formatio-Privatschule in Triesen, Liechtenstein und die IES Poeta Julián Andúgar in Santomera, Spanien, zu besuchen. Das Projekt beschäftigt sich mit dem Thema Lebensglück und erstreckt sich über eine Dauer von zwei Jahren.

Das Thema Lebensglück scheint auf den ersten Blick in Zeiten größerer Verunsicherung, so etwa durch die zu befürchteten Implikationen des Klimawandels, der zunehmend zu
beobachtenden gesellschaftlichen Zerrissenheit durch die Digitalisierung beispielsweise oder der nationalistischen Tendenzen innerhalb der Europäischen Union makaber. Auch hat jede Kultur ihre eigenen Vorstellungen von Glück entwickelt.

Aber vielleicht ist es gerade die Vielfalt an unterschiedlichen Ansätzen des Glücklichseins, die dazu beitragen, jungen Menschen wichtige Lebenskompetenzen wie etwa kritisches
Denken, Dankbarkeit oder Optimismus nachvollziehbar zu machen und Gewinn bringend für die eigene Lebensgestaltung einzubinden.

Die Erasmus-Gruppe vor der Burg Falkenstein

Insgesamt sind neben Lehrern aus Schweden, Liechtenstein und Spanien 40 Schüler am Projekt beteiligt, darunter 23 deutsche und 17 Schüler aus den anderen Schulen. In das Erasmus-Team der IGS Rockenhausen sind zudem acht Lehrer involviert.

Ganz im Sinne des aktuellen Programms besteht die Aufgabe in dieser Woche darin sich kennenzulernen, ‚happy moments’ zusammen zu erleben und durch die Begleitung und aktive Teilnahme des Unterrichts einen Einblick in ein anderes Schulsystem zu erhalten.

So nehmen die Austauschschüler an einem Bubble-Football-Turnier teil, gehen wandern, unternehmen ein Downhill-Scooting vom Donnersberg, picknicken am Falkenstein, musizieren gemeinsam und gestalten ein Kunstprojekt.

Parallel tauschen die Lehrer ihre Erfahrungen und Ergebnisse vergangener Treffen aus, planen weitere Schritte und entwickeln Ideen für weitere Unterrichtsprojekte zum Austauschprogramm.