Computer und Handys an der IGS

 NUTZUNG VON COMPUTERN MIT INTERNETANSCHLUSS AN DER SCHULE

 

Benutzungsordnung für Computerräume und vernetzte Rechner

 

1.    Der Zutritt zu den Computerräumen ist nur in Absprache mit den Systemverwaltern erlaubt.

2.    In den Computerräumen darf weder gegessen noch getrunken werden.

3.    Die Anmeldung am Computer ist in der Regel nur unter der persönlichen Benutzerkennung erlaubt. Das verwendete Passwort ist geheim zu halten. Eine missbräuchliche Verwendung wird zuerst dem/der Benutzer/in der jeweiligen Kennung zugeordnet. Deshalb sind beim Verdacht, dass ein Passwort anderen bekannt ist, sofort die Systemverwalter zu benachrichtigen!

4.   Die Computer müssen nach dem Arbeiten ordnungsgemäß heruntergefahren werden.

5.   Da jedem Benutzer auf dem Server eigener Speicherplatz zur Verfügung steht, dürfen eigene Datenträger nur nach Rücksprache mit einer Lehrkraft verwendet werden.

6.    Das Installieren von Programmen (von Datenträgern, Internet) ist untersagt.

7.    Die Konfiguration der Rechner darf nicht verändert werden.

8.    Es ist verboten, jugendgefährdende Internetseiten (extremistisch, pornographisch, Gewalt verherrlichend, Drogen, usw.) aufzurufen. Im Zweifel ist Rücksprache mit der Aufsicht führenden Lehrkraft erforderlich.

9.    Das Versenden von Daten / elektronische Post nach außerhalb ist nur nach vorheriger Einweisung durch eine Lehrkraft und unter Beachtung der allgemeinen Höflichkeits- und Formatierungsregeln erlaubt.

10. Mit Verbrauchsmaterial soll sparsam umgegangen werden; Insbesondere ist Drucken nur nach Rücksprache mit einer Lehrkraft erlaubt.

Alle Internet-Zugriffe werden protokolliert und stichprobenweise kontrolliert.

Wird gegen die Benutzerordnung verstoßen, wird der Benutzerzugang gesperrt und eine Ordnungsmaßnahme durch die Schulleitung verhängt!

 

  1. HANDYNUTZUNG

Handys sind für viele von uns und damit auch für die Schüler der Integrierten Gesamtschule Rockenhausen zu einem allgegenwärtigen Kommunikationsmedium geworden und Sie als Eltern nutzen es daher sicher auch, um z.B. mit Ihren Kindern Absprachen bezüglich der Abholung nach der Schule zu treffen. Mit dem wachsenden Funktionsumfang dieser Geräte sind aber gerade im schulischen Umfeld schwerwiegende Nachteile dieser Entwicklung zu Tage getreten. So häufen sich in jüngster Zeit Berichte in den Medien über Schüler, die gewaltverherrlichendes, rassistisches oder pornographisches Material via MMS oder Bluetooth-Funktion ihres Mobilfunktelefons mit anderen Schülern teilen, im schlimmsten Fall sogar mit der Handykamera selbst produzieren. Noch weitreichender sind die Konsequenzen der Veröffentlichung solcher „Beiträge“ auf den einschlägigen Videoportalen im Internet. Eine z.B. dort ins Netz gestellte herabwürdigende Darstellung von Lehrern oder Mitschülern ist für nahezu jeden zugänglich und ist praktisch kaum wieder rückgängig zu machen, die Betroffenen leiden nicht selten anhaltend unter den Folgen.

 

Dies sind sicher (strafrechtlich relevante) Extremfälle. Aber es muss darauf hingewiesen werden, dass bereits das Fotografieren von Personen ohne deren ausdrückliche Erlaubnis gegen §22 KUG (Kunsturheberrechtsgesetz) verstößt und die Manipulation oder Verunstaltung und Weitergabe von Schüler- oder Lehrerfotos einen Straftatbestand darstellen. Somit haben wir – auch im Sinne einer vorbeugenden Maßnahme und in Abwägung Ihrer berechtigten Interessen als Eltern – zum Schutz der Persönlichkeitsrechte folgende Regelungen in der Hausordnung beschlossen:

  • Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 5 – 10 ist die Benutzung von Handys auf dem Schulgelände untersagt.
  • Handys müssen bei Betreten des Schulgeländes vollständig ausgeschaltet werden. Dies gilt auch in den Pausen und nachmittags.
  • Den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe (Klasse 11 – 13) ist die Handybenutzung in den Aufenthaltsräumen bis auf weiteres gestattet.
  • Die Anfertigung und Verbreitung von Film-, Foto- und Tonaufnahmen sind ohne Genehmigung der Schulleitung auf dem Schulgelände nicht gestattet.
  • Bei Leistungsüberprüfungen wird ein eingeschaltetes Handy oder ein vergleichbares elektronisches Gerät gemäß §55 ÜSchO als Täuschungsversuch gewertet.
  • Bei Vorliegen eines hinreichend wichtigen Grundes können die Schüler nach Rücksprache mit der jeweiligen Lehrkraft in deren Beisein das Handy oder das Telefon im Sekretariat benutzen.
  • Lehrerinnen und Lehrer können gestatten, das Handy während des Unterrichts zu unterrichtlichen Zwecken zu benutzen.
  • Bei unerlaubter Benutzung des Handys oder vergleichbarer elektronischer Geräte wird die Lehrkraft das Handy ausgeschaltet konfiszieren. Es kann i.d.R. nach dem Unterricht wieder abgeholt werden. Für zum vereinbarten Zeitpunkt nicht abgeholte Handys übernimmt die Schule keine Haftung.
  • Im Wiederholungsfall oder in besonders schwerwiegenden Fällen kann auf die Abholung des Handys durch die Eltern bestanden und in deren Beisein die Löschung widerrechtlich gemachter Bilder angeordnet werden. Die Schule behält sich vor, gegebenenfalls weitergehende Maßnahmen (z.B. Strafanzeige) einzuleiten.

 

Diese Regelungen gelten auch für Tablets.

Das Kollegium und die Schulleitung der IGS Rockenhausen möchten Sie als Eltern bitten, in dieser Angelegenheit mit uns zusammenzuarbeiten und Ihren Kindern Sinn und Notwendigkeit dieser Maßnahmen zu erläutern, entsprechende Gespräche werden auch im Unterricht (z.B. in der Klassenleiterstunde) geführt.

Sie brauchen Ihr Kind nicht über Handy zu kontaktieren. In dringenden Fällen ist die Kontaktaufnahme über das Sekretariat möglich.